Online-Vorträge zwischen Wissenschaft / Kunst / Medien / Ökonomie
Das Programm der Konferenz “Die Performance der Lecture im Netz”, die am 9. und 10. Oktober auf Kampnagel in Hamburg stattfinden wird, ist komplett.
Die Konferenz ist als ein digitales Vortragslabor konzipiert: Die Präsentation von Wissen tritt als Forschung in Erscheinung. WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen diskutieren und erproben vernetzte Vortragsformate online und offline, im Greenscreen, im Netz und auf der Bühne. Powerpoint-Karaoke goes Online-Karaoke. Aufmerksamkeitsökonomie goes Wissenskunst.
Hier das Programm:
Freitag, 9.10. – Teil I: Netzwerke, Neue Wissenschaften, Selbstunternehmer
15. 30 Uhr
Begrüßung und Einführung
Sibylle Peters
16.00-17.30 Uhr
Marc Scheloske: Transformationen der internen und externen Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Weblogs und andere onlinegestützte Medienformate
Henning Lobin: Powerpointillismus und “The New Powerpoint Generation” –
Probleme und Entwicklungstendenzen der wissenschaftlichen Präsentation
18.00-19.30 Uhr
Ramon Reichert: Die Inszenierungen des Intellektuellen im Videoblog
Stephan Münte-Goussar: Open Access, selbstdarstellerisches Hochschulmarketing oder Lektion in digitaler Selbststeuerung?
21 Uhr
Zentrale Intelligenz Agentur: Telepronto. Kollaboration und Kohärenz im Vortragswesen
Armin Chodzinski: How to succeed in business with…: lecture
Samstag, 10.10.09 – Teil II: Archive, Liveness, Wissenskünste
14.00-15.30 Uhr
Boris Traue : Life Hacking – Lecture und Tutorial als Selbstautorisierungsgeste
Ulrike Bergermann: To whom it may concern: Konstitutive Nachträglichkeit im digitalen Archiv
16.00-17.30 Uhr
Sibylle Peters: online/offline: Über die Zukunft des Vortrags als Performance
Monika Fleischmann und Wolfgang Strauss: Lecture Performance im Netz oder vernetzt?
18.00-19.30 Uhr
Online-Shortcuts – experimentelles Podium mit allen Vortragenden
21 Uhr
Joshua Sofaer: The Many Headed Monster – The Audience of Contemporary Performance
(Ein Forschungsprogramm eingeladen von Sibylle Peters, veranstaltet im Rahmen des Forschungsverbunds “Interactive Science” am Zentrum für Medien und Interaktivität der Universität Gießen, gefördert von der VW-Stiftung im Programm “Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften”.)