Bisher wurden wissenschaftliche Vorträge in erster Linie als Texte dokumentiert. Audiovisuelle Archivierung blieb die Ausnahme. Das ändert sich: Im Internet entstehen erstmals Archive, in denen Vorträge massenhaft als Performances dokumentiert sind.
Nun kann man in Sachen Vorlesung oder Tagung nachholen, was man versäumt, oder sieht im Netz, dass man nichts verpasst hat. Dass Vorträge Performances sind, wird in der wissenschaftlichen Praxis vielfach ausgeblendet. Im Online-Vortragsarchiv wird es – nicht selten in skurriler Weise – offenkundig. Zwischen ‚Infotainment’ und vermeintlich ‚excellenter’ Selbstdarstellung findet sich manche Antiklimax.
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